Unternehmen
Über uns
Wer hinter IC27 Evo KI steht, woher wir kommen und warum wir Software lieber neu schreiben als endlos fortführen.
Die ENVESO-Tec GmbH wurde 2014 gegründet — mit einem Zweck, der sich bis heute nicht geändert hat: Software für die Insolvenzverwaltung.
Hervorgegangen sind wir aus der EGC GmbH, wo dasselbe Entwicklerteam bereits die erste Generation dieser Software geschrieben hatte, EGCInsO. Das Team kam mit. Diese Beständigkeit ist kein Zufall, sondern die Voraussetzung dafür, dass sich Wissen über ein Fachgebiet überhaupt ansammeln kann.
Angefangen hat es früher
Seit 1985 entsteht in unserem Umfeld Software für die Organe der Rechtspflege, zunächst für Gerichte — damals auf IBM-Systemen der Reihen 36, 38 und AS/400. Danach kamen PC-Netzwerke, Windows, dazwischen Großprojekte wie ein Terminalsystem für die Post mit viertausend Arbeitsplätzen. Vier Jahrzehnte, in denen sich die Technik mehrfach vollständig gehäutet hat und die Aufgabe dieselbe geblieben ist: Verfahren, die Jahre laufen, sauber zu führen.
Drei Generationen
Seither sind drei Generationen unserer Insolvenzsoftware entstanden: EGCInsO, IC12 und heute IC27 Evo KI. Dreimal haben wir neu geschrieben statt weiterzuflicken. Das ist der unbequemere Weg — er kostet Jahre, in denen von außen wenig zu sehen ist. Wir gehen ihn trotzdem, weil eine gewachsene Anwendung irgendwann mehr Kraft für ihre eigene Vergangenheit verbraucht als für die Aufgaben ihrer Nutzer. Wer das mehrfach durchgestanden hat, weiß, wann dieser Punkt erreicht ist. Und schläft danach ruhiger.
Der Anlass für die dritte Generation
Er lag Ende 2024. Uns wurde deutlich, wie viel unserer technischen Grundlage von wenigen außereuropäischen Anbietern abhing — Entwicklungswerkzeuge, Datenbanken, Betriebssysteme, Büroanwendungen. Für ein Programm, in dem Insolvenzverwalter fremdes Vermögen verwalten, ist das ein Risiko, das sich nicht wegverwalten lässt. Also haben wir angefangen, es abzubauen: europäische Entwicklungsplattform, quelloffene Datenbank, Wahlfreiheit beim Betriebssystem, offene Büroanwendungen. Für unsere Kunden hat das zwei Folgen, die zusammengehören — sie behalten ihre Daten und ihre Technik in der Hand, und wiederkehrende Lizenzkosten entfallen.
Was uns antreibt
Nicht die Technik selbst, sondern was sie aushält. Ein Insolvenzverfahren läuft Jahre, manchmal Jahrzehnte. Die Software muss dann noch da sein, noch übersetzbar, noch anpassbar an das, was die Gerichte inzwischen verlangen. Deshalb halten wir Abhängigkeiten klein, verzichten auf Bequemlichkeiten, die uns an einen Anbieter binden, und bauen lieber selbst, wo wir es verantworten können. In vier Jahrzehnten lernt man, welche Entscheidungen man später bereut.
Ein kleines Team, und das ist so gewollt
Wer bei uns anruft, spricht mit jemandem, der das Programm geschrieben hat — nicht mit einer Stelle, die den Fall weiterreicht. Kurze Wege nach innen bedeuten kurze Wege nach außen: Was ein Gericht neu verlangt, ist bei uns eine Frage von Tagen, nicht von Releasezyklen.
IC27 Evo KI kommt Anfang 2027 auf den Markt. Wer IC12 einsetzt oder sich vorab ein Bild machen möchte, kann sich jederzeit bei uns melden.